Amiga 500 New Art Limited Edition

Der Amiga 500 bedarf wohl kaum einer Einführung. Er erfreute sich großer Beliebtheit, insbesondere bei Fans von Spielen und Demos. Die Softwareauswahl für diesen Rechner ist entsprechend umfangreich. Ursprünglich war der Amiga 500 mit lediglich 512 KB Arbeitsspeicher ausgestattet, was für einige Programme und Spiele ausreichte. In der Regel wurde jedoch eine zusätzliche 512 KB Speichererweiterung erworben, um den Amiga auf beeindruckende 1 MB Arbeitsspeicher zu bringen.


Im Laufe der Zeit wurde das Mainboard kontinuierlich überarbeitet, weshalb mehrere Versionen der Platine im Inneren des Rechners zu finden sind. Äußerlich hingegen hat sich nichts verändert; das Gehäuse blieb auch mit der Einführung des Amiga 500 Plus unverändert.


Es gab jedoch zwei kleine Ausnahmen. Die Rede ist von den Amiga 500 Art Editions aus dem Jahr 1989. Technisch gesehen handelt es sich bei beiden Rechnern um gewöhnliche Amiga 500. Das Oberteil des Gehäuses ist nicht cremefarben, sondern weiß und mit bunten Farben und Formen verziert. 

Auf dem Gehäuse der "Tiger Edition" ist (mit etwas Fantasie) das Muster eines Tigers in Gelb und Orange zu erkennen.


Die "Ball-Edition" hingegen wurde mit bunten Bällen verziert.


Manche betrachten sie als hässlich und einfallslos, während sie bei Sammlern oft sehr begehrt sind, da jeweils nur 10.000 Exemplare hergestellt wurden. 

Beide Amiga-Varianten wurden von der Formel Eins-Moderatorin Stefanie Tücking entworfen. Dabei bezieht sich "Formel Eins" nicht auf den Rennsport, sondern auf die bekannte Musik-Fernsehsendung. Weitere Informationen über Stefanie Tücking sind hier zu finden.

Technische Daten

Prozessor: Motorola 68000
Prozessortakt: 7,14 Mhz
Arbeitsspeicher: 512 KB Chip-Ram
Kickstart: v1.3
Diskettenlaufwerk: 3,5” DD
Erweiterungs-Schnittstellen: Trapdoor, Seitlicher Expansion Port
Baujahr: 1989